DeepaMehta

Einführung


DeepaMehta ist eine neue Art Computer zu benutzen. Wie auch auf der Seite The Vision beschrieben wird, ist das Ziel von DeepaMehta den Nutzen von Computern zu erhöhen und ihn zum effektiven Werkzeug für die täglichen Aufgaben zu machen -- sowohl geschäftlich als auch privat.

Derzeit ist der Einsatz von Computern meistens von Problemen begleitet, die die Produktivität blockieren. Die meisten Probleme enstehen durch unflexible und unergonomische Software, und dadurch, daß der durchschnittliche Anwender mit der Installationen und Konfiguration des Systems überfordert ist. Insgesamt ist es die Kluft zwischen Mensch und Maschine, die derzeit noch ziemlich groß ist.

DeepaMehta versucht diese Kluft wesentlich zu verkleinern. DeepaMehta ist eine Software-Architektur, die alle Ebenen der Informationsverarbeitung einschließt:

In DeepaMehta können alle Informationsobjekte (Personen, Projekte, ...) beliebig miteinander in Beziehung gesetzt werden. DeepaMehta speichert alle Informationsobjekte und Beziehungen an einem zentralen Ort, dem sog. Firmengedächtnis (engl. Corporate Memory). Potentiell steht das gesamte Firmengedächtnis jeden Anwender zur Verfügung. DeepaMehta bildet somit eine Grundlage für effektives Knowledge Management. Eine wichtige Zugriffsart auf das Firmengedächtnis ist das Navigieren entlang der Objekt-Beziehungen. Beim Navigieren entsteht eine persönliche Sicht auf den Ausschnitt des Firmengedächtnis, den der Anwender gerade interssiert.

Die einheitliche Art, wie DeepaMehta Sichten auf das Firmengedächtnis dem Anwender präsentiert basiert auf dem Prinzip von Mind Maps / Concept Maps. Das sind Methoden zur Strukturierung und Visualierung von Ideen/Konzepten. Mind Maps (Kognitive Karten) und Concept Maps (Begriffsnetze) sind effektive Denkwerkzeuge, weil grafische Repräsentationen Menschen beim Denken helfen. Die Vorteile dieser Methoden kommen bei DeepaMehta's Art Informationen zu visualisieren zum Tragen. Mind Maps / Concept Maps sind auch der Einprägsamkeit und Wiederabrufbarkeit förderlich und unterstützen somit den Anwender dabei, aus Information Wissen zu bilden.

DeepaMehta unterstützt auch Brainstorming- und Ideenfindungsprozesse, indem der Anwender jederzeit neue Informationsobjekte erstellen kann, und sie mit vorhandenen Objekten beliebig verknüpfen kann. Der Anwender kann jederzeit individuelle Sichten erstellen bzw. vorhandene Sichten ergänzen oder umarrangieren. Neue Objekttypen (z.B. Firma, Mitarbeiter, Schulung) und Beziehungstypen (z.B. ist-Mitarbeiter, nimmt-teil, veranstaltet) können jederzeit definiert werden.

Sichten können an andere Anwender bzw. Arbeitsgruppen kommuniziert werden.

Das Grundprinzip der DeepaMehta-Bediedung kann in 20 Minuten erlernt werden.
DeepaMehta kann auf jedem Computer benutzt werden.

Zusammengefaßt ist DeepaMehta

DeepaMehta unterstützt alle Prozesse des Informationsflusses: DeepaMehta kann u.a. dort gewinnbringend eingesetzt werden, wo Produkte verschiedener Kategorien zum Einsatz kommen: Ein fruchtbarer Umstand ist, daß die ISO im Herbst 1999 den "Topic Maps" Standard verabschiedet hat, der die Grundlage für DeepaMehta darstellt. Topic Maps dienen der Repräsentation und dem Austausch von Wissensstrukturen, und sind somit ein wichtiger Schlüssel zum Knowledge Management.

[DeepaMehta setzt Topic Maps auf verschiedenen Ebenen ein. Außer zur Repräsentierung und Visualisierung von Information benutzt DeepaMehta Topic Maps auch, um Aktivität bzw. Prozesse zu kapseln. In DeepaMehta gibt es "aktive" Topics, die neben statischem Wissen auch prozedurales Wissen repräsentieren. Die aktiven Topics können auf Topic Maps operieren (etwa neue Topics und Verknüpfungen erzeugen), externe Datenquellen hinzuziehen und mit dem Anwender interagieren. Weiterhin benutzt DeepaMehta Topic Maps als Datendefinitions-Formalismus und zur Konfiguration der Anwenderschnittstelle.]




22.3.2001, Jörg Richter jri@freenet.de